Menschen mit Behinderung

Es ist normal – verschieden zu sein. Das ist nicht nur ein Spruch der tief in mir verwurzelt ist und mich seit meiner Jugend begleitet, sondern auch ein Gefühl, Verständnis und in weiterer Folge ein beruflicher Werdegang. Bei einem Zugunfall habe ich im Alter von 17 Jahren beinahe mein rechtes Bein verloren. Einige Jahre später wurde ich Mutter einer schwerst-mehrfach behinderten Tochter.

Durch diese persönliche Betroffenheit und dem Wissen, um die Barrieren in der Gesellschaft, sowie meinem sozialen Umfeld habe ich mich nach meinem Studium dazu entschlossen, mich für diese Menschen stark zu machen.

Als Obfrau der Bezirksgruppe „ÖZIV – Lebenswerke Hermagor“ und gerichtlicher Erwachsenenvertreterin, habe ich mit Menschen aller Art und den verschiedensten Behinderungen zu tun. Somit kann ich ihre Sorgen, Probleme und Ängste sehr gut nachvollziehen.